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| Akten, Akten, Akten... |
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In der Ausschreibung hieß es:
„Bevor ich gleich meine Steuererklärung mache, putze ich noch schnell das Bad, koche und spüle ab und dann setze ich mich ganz bestimmt dran!“ – Sätze wie dieser sind den meisten Menschen vertraut. Eine Aufgabe, die eigentlich als sehr wichtig und dringlich erscheint, wird aufgeschoben. Stattdessen beschäftige ich mich mit Dingen, die weniger bedeutsam sind. Extreme Aufschieber kommen häufig zu spät, sind unvorbereitet, schlecht organisiert und verbringen viel Zeit mit Projekten, an denen sie letztendlich scheitern. Die Folgen sind darüber hinaus Druckgefühle, Selbstvorwürfe, Scham und Versagensängste und oftmals leiden die Beziehungen zu Menschen in der eigenen Umgebung. Die Ursachen der Aufschieberitis sind vielfältig. Es gilt zu lernen, sich selber zu managen, z.B. mit Hilfe der oft belächelten To-Do-Liste. ..." Aufschieberitis kann verschiedene Ursachen haben, z.B. schlichte Unlust, mangelnde Motivation, Trotzgefühl ("Ich mach doch nicht, was der/die von mir erwartet!"), schlechte (Selbst-)Organisation, mangelnde Erfolgserlebnisse, persönliche Widerstände wie Ängste und Zweifel, Perfektionismus, Selbstwertstörung und vieles mehr. Entscheidend ist - so die Erkenntnis mancher TeilnehmerInnen - das Phänomen richtig zu verstehen und zu erkennen, wann, wo und wie man aufschiebt, dann Aktionen gegen die Aufschieberitis zu planen und durchzuführen und schließlich die eigenen Fortschritte zu bilanzieren, sich Rechenschaft darüber zu geben und Veränderungen festzuhalten! Bekannte Sprichwörter:
- Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!
- Aufgehoben ist nicht aufgeschoben!
- Drei Dinge muss man nicht so lange aufschieben: Essen, Waschen und Lieben!
- Besser spät als nie!
- Das Aufschieben wichtiger Geschäfte ist eine der gefährlichsten Krankheiten der Seele!
- Das Aufschieben hat der Teufel erfunden!
- Gut Ding will Weile haben!
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